Im Kanu vom Bodensee nach Eglisau

Die grosse Regenfahrt

Am Mittwoch, 17. Juli 2002, war es am Morgen noch trocken, doch Regen war angesagt. Da die Prognosen auch in den voran gegangenen Tagen ins Leere gegriffen hatten, beschlossen wir, die geplante Fahrt zum nächsten Campingplatz zu wagen. Die Kanufahrt führte über rund 19 Kilometer flussabwärts nach Langwiesen bei Schaffhausen.

Gerade als wir die Zelte abgebrochen, ein Auto nach Langwiesen überführt, die Boote bereit gestellt und zu Wasser gelassen hatten, begann es zu regnen. Und das sollte auch praktisch ununterbrochen so bleiben, bis wir in Schaffhausen angekommen waren. Die Reise wurde zu einer Regenfahrt, die sich gewaschen hatte und die allen noch lange in Erinnerung bleiben dürfte.

Die gedeckte Holzbrücke von Diessenhofen: Ein Dach über dem Kopf, das ist es, was man an einem solchen Tag braucht.
Nachdem die Zelte auf dem Campingplatz in Langwiesen aufgeschlagen waren, gefiel es den Kindern schon wieder viel besser. Das Wetter beruhigte sich, doch erst am nächsten Tag zeigte sich die Sonne.
In einem Wald kurz nach Diessenhofen machten wir Mittagsrast. Da wir trockenes Brennholz mitgebracht hatten, konnten auch die durch und durch nassen Kleider und kalten Knochen ein bisschen getrocknet und aufgewärmt werden. Die Stimmung war in unserer kleinen Truppe auch schon besser.
Mit Ausnahme zweier Kursschiffe und eines Motorbootes waren wir an diesem Tag die einzigen «Wasserreisenden».