Die Reeperbahn

(Reep = Seil, Schnur)

    

Ein Blick in die über 100 Meter lange Reeperbahn.

 

Die Schlagmaschine

(Zur Herstellung von Seilen)

      

Die Seilschlagmaschine           Das Leitholz

 

Hier werden drei bis sechs Litzen (Kardeele, Stränge) angehängt. In der Seilerei Kislig können Seile mit einer Länge von maximal 108 Metern gedreht oder — fachmännisch ausgedrückt — geschlagen werden.

Mit dem Leitholz zwischen den Kardeelen oder Litzen läuft der Seilmacher vom Hinterwagen (Bremswagen) bis zur Schlagmaschine. Dadurch erhält das Seil die richtige Festigkeit.

Mit dieser Maschine können Weichstoffseile von 3 bis 20 Millimeter Dicke gefertigt werden. Der Riemenantrieb vefügt über zwei Gänge, welche über das stufenlose Getriebe gesteuert werden. Am Maschinenkopf befinden sich sechs einzeln zuschaltbare Haken, welche je nach Bedarf links oder rechts drehen (für s-geschlagene oder z-geschlagene Seile). Der zusätzliche Einzelhaken verhält sich jeweils gegenläufig und dient dem Auftreiben (Schlussdrehung) fertiggestellter Seile.

Maschinenkopf: deutsches Fabrikat
Getriebe: französisches Fabrikat
Restliche Komponenten: Eigenbau A. Kislig jun.

 

Leithölzer

 

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